Social Media

Perspektivwechsel: Vier Artikel, mal anders über Social Media Management zu denken

Ich beginne bewusst einmal provokativ: Es gibt zu viele Artikel, die alle der gleichen Meinung sind. Es gibt zu viele Artikel, in denen gesagt wird, wie doof doch Facebook ist. Es gibt zu viele Artikel, in denen Google+ belächelt wird. Und zu viele, in denen über die Recruiting-Videos von Unternehmen lauthals gelacht wird. Was ich gut finde: wenn Autoren da anders drüber denken. Deswegen gibt es hier jetzt vier Leseempfehlungen von Artikeln, die dazu anregen sollen drüber nachzudenken, ob man über Google+, Recruiting-Videos, Like-Sammlerei oder Viralität nicht anders denken könnte.

#1 Recruiting auf YouTube

Oh ja, auch ich gehöre zu den Menschen, die bei den YouTube-Videos von der Polizei xy, Edeka oder xyz statt den Drang mich schnell zu bewerben, eher einen anhaltenden Lachdrang verspürt hat. Umso spannender finde ich jedoch die Frage, wie denn ein gutes Recruiting-Video aussehen kann – ganz abgesehen davon, dass singen, tanzen und rappen wohl eher nicht Key Elemente sein sollten. Eine Zusammenstellung guter Videos zur Personalakquise findet sich bei Wollmichsau.

#2 Google+ vs. Facebook

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich der Vergleiche zwischen G+ und Facebook ein bisschen überdrüssig bin. Ja klar, auf Facebook sind mehr Nutzer und vor allem sind sie aktiver – doch stellen wir überhaupt die richtigen Fragen, wenn wir die beiden Netzwerke miteinander vergleichen? Eine sehr spannende Kolumne hierzu gibt es bei t3n.

Gerade jetzt, wo G+ für die Kommentarfunktion auf YouTube zwingend notwendig geworden ist, lohnt es sich einen neuen Blick auf dieses als Friedhof verschrieene Netzwerk zu werfen.

#3 Interaktion auf Facebook

Zum Thema Interaktion auf Facebook gibt es durchaus eine unendliche Bandbreite an Artikeln: zum Beispiel zum Thema Mehrwert von Fanpage Posts, dem No-Go Cat Content oder aber was Unternehmen nicht alles machen, um Likes zu erhaschen. Sehr erfrischend finde ich dabei, den Artikel auf Futurebiz bei dem es mal nicht um Like-Daumen geht, sondern den manchmal eher stiefmütterlich behandelten Wert Talking About. Laut Artikel richtet sich nämlich die Content Strategie von Coca Cola genau auf diesen Wert. Für mich resultiert daraus die sehr sehr spannende Frage: Wie können wir dafür sorgen, dass unsere Kunden wirklich über uns reden und nicht nur auf unserer Fanpage mit uns reden?

#4 Viralität von YouTube-Videos

Es gibt nur wenige Begriffe, die ich weniger mag als diesen: Viralität. Keine Frage, Viralität ist in vielen Fällen etwas sehr positives – schließlich verbreiten sich in den allermeisten Fällen nur sehr gute Ideen viral (Ausnahmen bestätigen die Regel…). Ohne eine virale Verbreitung hätte ich großartige Videos wie „Dumb ways to die“ oder „xx“ wohl leider verpasst. Doch gerade wegen solchen erfolgreichen Videos wird nun gerne häufiger von Social Media Managern gefordert: „Mach doch mal ein YouTube-Video, und bitte gleich in viral.“ Dass das mit dem viralen Hit kreieren nicht so leicht ist, nun, darauf muss ich nicht weiter eingehen. Umso spannender finde ich den Artikel auf Fastcompany, in dem Karen Cheng 10 Tipps gibt, wie man aus seinem Video einen viralen Hit macht. Ist Viralität vielleicht also doch planbar?

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Dieser Artikel wurde im November 2013 von mir auf dem Blog netzrunde veröffentlicht. Aufgrund konzeptioneller Änderungen bei netzrunde wird der Artikel hier nun erneut nachträglich veröffentlicht. 

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